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 Niederlage nach schwacher Angriffsleistung
THCMit einer bitteren 18:31 (4:15) Niederlage kommt der Thüringer HC vom VfL Oldenburg zurück. Schon zu Beginn des Spieles fand der THC nicht in sein Angriffsspiel. Der Thüringer HC hatte gegen eine gute VfL Abwehr und mit vielen Fehlern im Spielaufbau sowie im Abschluss zu kämpfen.
Mit acht Toren für den VfL Oldenburg wurde Angie Geschke beste Werferin für die Gastgeber. Ulrike Jahn war mit sieben Treffern für den Thüringer HC erfolgreich.



Der Thüringer HC hat sich bei seinem Auswärtsauftritt in Oldenburg bis auf die Knochen blamiert. Im ersten Abschnitt stellten die Thüringerinnen dabei einen Negativrekord in ihrer Vereinsgeschichte auf. Gerade vier Tore erzielten die Leukefeld-Schützlinge in der ersten Halbzeit und überboten sich im Angriff an Harmlosigkeit. Tatjana Surkova hielt den Oldenburger Kasten fast sauber. Einzig Maike März erreichte Normalform und hielt den THC mit ihren Paraden noch ansatzweise im Spiel.

Der thüringer Angriff hingegen war ohne Ideen und ohne Durchschlagskraft. Die Wurfquote war absolut am unteren Limit und keine Feldspielerin fand ansatzweise zu ihrem Spiel. Ein kurzes Aufbäumen im zweiten Abschnitt (allerdings hatte Oldenburgs Coach durchgewechselt) reichte nicht aus, um die Gastgeber in Bedrängnis zu bringen. Zu statisch und ideenlos präsentierte sich die Gästesieben weiterhin und Oldenburg erzielte immer wieder einfache Tore. Am Ende setzte sich der VfL hochverdient mit 31:18 durch und versetzte den Thüringerinnen einen herben Dämpfer im Kampf um eien gute Ausgangsbasis für die Play-Offs.

Wiedergutmachung ist bereits nächste Woche beim Heimspiel gegen Trier möglich. Allerdings stehen die Vorzeichen denkbar schlecht. Das Lazarett des THC füllt sich weiter. Nadine Härdter hat sich eine Zerrung zugezogen, Sabine Stockhorst ist erneut an ihrem vorgeschädigtem lädierten Fuß verletzt, Gabi Kneer hat Knieprobleme und Marielle Bohm plagt sich mit einer Grippe herum.

Stimmen nach dem Spiel:

Barbara Hetmanek (VfL): Wir können hochzufrieden sein. In der ersten Halbzeit haben wir in der Abwehr phänomenal gearbeitet. Dann kam in der zweiten Häfte ein bisschen der Schlendrian durch. Tatjana Surkova war heute superstark, ebenfalls die Abwehr vor ihr.

Nadine Härdter (THC): Ich möchte mich bei den Zuschauern und unseren Fans, die die lange Reise hierher unternommen haben, für die indiskutable Leistung entschuldigen. Wir müssen erstmal wieder Handball spielen - am Samstag gegen Trier müssen wir ein ganz anderes Spiel zeigen.

Statistik:

VfL Oldenburg: Tatjana Surkova, Julia Renner; Barbara Hetmanek (3), Maike Schirmer (2), Julia Wenzl (3), Monic Burde, Wiebke Kethorn (3), Sabrina Neuendorf (2), Ulrike Stange (4), Angie Geschke (8/2), Anita Herr (4/1), Natalja Parchina (2).

Thüringer HC: Maike März, Sabine Stockhorst; Nadine Härdter, Natasa Kocevska (2), Gabi Kneer, Martina Knytlova (4), Marielle Bohm, Ulrike Jahn (7/3), Franziska Garcia Almendaris (2), Alexandra Uhlig (1), Petra Starcek (2/1).

Strafwürfe: 3/4 - 4/6.

Zeitstrafen: 0 - 1.

Schiedsrichter: Robert Schulze/Tobias Tönnies (Magdeburg/Dodendorf).

 

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